Die Frage nach der richtigen Lagergröße lässt sich selten nur mit „Wie viele Zimmer?“ beantworten. Zwei Haushalte mit gleicher Wohnfläche können völlig unterschiedliche Mengen besitzen. Entscheidend sind Abmessungen, Zerlegbarkeit, Stapelhöhe und die Frage, ob einzelne Gegenstände während der Mietzeit erreichbar bleiben müssen.
Zuerst den Bestand erfassen
Große Möbel werden mit Breite, Tiefe und Höhe notiert. Kartons lassen sich nach einem einheitlichen Standard zählen. Fahrräder, Geräte und sperrige Formen benötigen zusätzliche Stellfläche, weil sie Hohlräume schlechter ausnutzen. Fotos helfen, vergessene Mengen sichtbar zu machen.
Grundfläche ist nicht gleich Nutzvolumen
Schränke und Regale können zerlegt werden; stabile Kartons nutzen die Höhe. Gleichzeitig begrenzen Gewicht und Empfindlichkeit die Stapelung. Ein Raum mit fünf Quadratmetern kann daher je nach Lagergut sehr unterschiedlich viel aufnehmen.
Zugriffsfläche bewusst einrechnen
- Ohne Zugriff: kompakte Blocklagerung mit klarer Entladereihenfolge.
- Gelegentlicher Zugriff: schmaler Mittelgang zu wichtigen Gruppen.
- Regelmäßiger Zugriff: breitere Wege, Regale und freie Wendefläche.
- Gewerbliche Nutzung: zusätzliche Zone für Kontrolle und kurzfristige Bereitstellung.
Unterstützung bei der Größenauswahl
Beim Lagerpark Kreuztal können Interessenten Angaben und Bilder des Lagerguts übermitteln. So lässt sich zwischen Boxen von 5 bis 50 m² eine realistischere Empfehlung treffen. Eine gute Planung spart Kosten und verhindert, dass beim Einräumen kurzfristig zusätzliche Fläche benötigt wird.
Unsicherheit sichtbar machen
Bei unklaren Gegenständen kann eine Min- und Max-Schätzung sinnvoll sein. So wird deutlich, welche Möbel zerlegt werden müssen oder welche Kartons noch fehlen, bevor verbindlich eine bestimmte Größe ausgewählt wird.

