Ein Ausweichlager wird meist nicht langfristig geplant. Es wird benötigt, wenn ein Umbau startet, ein Gebäudeteil nicht nutzbar ist, Liefermengen unerwartet steigen oder ein Standortwechsel zeitlich auseinanderfällt. In solchen Situationen zählt vor allem, schnell zusätzliche Fläche zu schaffen, ohne die Warenbewegung chaotisch werden zu lassen.
Welche Bestände zuerst ausgelagert werden sollten
Priorität haben Güter, die im Betrieb Platz blockieren, aber nicht täglich gebraucht werden: Reservematerial, Saisonware, Verpackungen, Werbemittel oder selten eingesetztes Equipment. Kritische Teile mit hoher Umschlagshäufigkeit sollten nur dann extern liegen, wenn Zugriff und Transport klar organisiert sind.
Ein temporäres Lager braucht feste Regeln
- Verantwortliche Person für Ein- und Auslagerungen benennen.
- Bestände vor dem Umzug zählen und mit Lagerplatz kennzeichnen.
- Abholintervalle und benötigte Fahrzeuggrößen festlegen.
- Frühzeitig entscheiden, welche Waren zurückkehren und welche dauerhaft extern bleiben.
Flexibilität statt langfristiger Bindung
Bei einem unvorhergesehenen Engpass ist eine kurze Mindestlaufzeit wichtiger als eine theoretisch perfekte Dauerlösung. Die Fläche sollte so groß sein, dass Waren sicher stehen und Arbeitswege frei bleiben. Gleichzeitig muss sie nicht für jede denkbare Erweiterung dimensioniert werden.
Ausweichfläche im Raum Siegen
Der Lagerpark Kreuztal bietet Unternehmen aus Kreuztal, Siegen und dem Siegerland flexible Lagerboxen sowie größere Flächen. Die Mietdauer beginnt ab einem Monat. Durch die verkehrsgünstige Lage nahe der HTS lassen sich ausgelagerte Bestände bei Bedarf ohne lange Umwege erreichen.
Rückkehr an den Hauptstandort planen
Schon beim Einlagern sollte feststehen, in welcher Reihenfolge Material und Ausstattung später zurückkehren. Ein Rückführungsplan verhindert, dass das Ausweichlager nach Ende des Engpasses aus Bequemlichkeit dauerhaft bestehen bleibt.

